Entlang von Straßen gehen wir zu grünen Wiesen und treffen dann Hunde und Menschen, die wir teilweise noch nie in unserem Viertel gesehen haben. Manchmal sehen wir keine
Samstag, 11. September 2010
Freundliche Fremde vom Freitag
Spaziergänge am frühen Freitagnachmittag sind meistens schön, denn wir drei Mädels – ein Mensch, zwei Hunde – laufen oft zeitiger los als an den anderen Tagen der Arbeitswoche.
Entlang von Straßen gehen wir zu grünen Wiesen und treffen dann Hunde und Menschen, die wir teilweise noch nie in unserem Viertel gesehen haben. Manchmal sehen wir keineMenschenseele Hundeseele und das mag Frauchen auch, denn normalerweise ist sie nicht besonders gesprächig und, nun ja, sagen wir bei Fremden, eher zurückhaltend. Aber gestern hat sie sich viel unterhalten. Wir liefen schon ein Weilchen entlang der schönen, wilden Wiesen. Einige Zeit gingen zwei kleine Hunde mit ihren Menschen hinter uns her, die wir nicht weiter beachtet haben, denn eigentlich wollte Frauchen ihre Ruhe. Dann bogen wir ab und trafen eine kleine, hübsche Mischlingshündin. Deren Besitzerin war ganz verschossen in mich („ooohhh süüüüß“) und mein Frauchen fand auch deren Hündin niedlich. Wir haben uns alle gleich vertragen, die Graue Eminenz wurde gekuschelt und so liefen wir zu fünft weiter. Wir Junghunde haben gespielt, die Menschen geschwatzt und dann kam uns ein kleiner Terrierrüde entgegen. Die Graue Eminenz hat sich gleich in ihn verliebt. Sie mag kleine, lustige, freche Rüden und der Kleine wollte sich uns sooo gern anschließen, aber das durfte er nicht, denn er war mit seinem Herrchen unterwegs. Dafür kam uns wenig später ein netter, älterer Rüde entgegen. Mit dessen Besitzerin haben unsere Frauchen auch geschwatzt. Irgendwann bog die hübsche Hündin ab, wir liefen wieder zu dritt und ich fand einen tollen, orangen Ball im hohen Gras. Wir haben kurz mit dem Ball gespielt, Frauchen legte ihn in ihre Tasche und langsam kam uns eine schwarze, 14jährige Hündin entgegen. „Klappt das?“, fragte ihre Begleiterin. Es klappte! Die älteren Hundedamen beschnupperten sich fast desinteressiert und die Menschen tauschten sich über sie aus. Jeder Wiesenspaziergang ist irgendwann vorbei und so liefen wir wieder entlang von Straßen nach Hause, kläfften einen schwarzen Hund an, der uns anknurrte und anstarrte, gingen weiter und trafen eine Arbeitskollegin von Frauchen. Zwei kleine Kinder hatte sie dabei, allen ging es gut, schwatz, schwatz, und wir gingen weiter. Die Sonne schien, es war mild und Frauchen war glücklich über so viele freundliche Menschen und Hunde. Manchmal passt es halt einfach :-)
Entlang von Straßen gehen wir zu grünen Wiesen und treffen dann Hunde und Menschen, die wir teilweise noch nie in unserem Viertel gesehen haben. Manchmal sehen wir keine
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